40 Jahre Hard Rock Cafe

Die Geschichte des heute weltweit gefeierten Erfolgs 40 Jahre Hard Rock Cafe begann mit einem simplen Spaß und einer Gitarre. So oft er konnte, besuchte der bekannte Musiker Eric Clapton eine umgebaute Rolls Royce-Vertretung an der Londoner Old Park Lane, in der zwei Amerikaner ein uriges Rock Café eröffnet hatten. Hier sorgten die beiden musikbegeisterten Betreiber Isaac Tigrett und Peter Morton neben gutem Essen auch für eine lockere Atmosphäre. Als Stammgast in der immer beliebter werdenden Kneipe, wünschte Clapton sich aus Spaß einen fest für ihn reservierten Platz. In Ermangelung einer passenden Kennzeichnungsplakette schlugen die beiden Betreiber vor, Clapton solle doch einfach seine Fender Lead II Gitarre als Markierung an die Wand hängen. Und so wurde diese Idee im Juni 1971 unter viel Gelächter umgehend verwirklicht, ohne dass einer der Beteiligten nur im Entferntesten daran gedacht hätte, dass mit dieser Aktion der Grundstein für den 40 Jahre Hard Rock Cafe Kult gelegt wurde. Weitere Spitzenmusiker folgten dem Vorbild Eric Claptons, sodass sich die Wände im ersten Londoner Hard Rock Cafe rasch mit vielen weiteren Gitarren füllten.

Rund 10 Jahre später begannen überall auf der Welt, vor allem in den USA, weitere Hard Rock Cafes ihre Pforten zu öffnen. Heute gibt es mehr als 169 Cafés, an deren Wänden sich ganz deutlich der 40 Jahre Hard Rock Cafe Kult widerspiegelt. Überall sind Teile der inzwischen über 70.000 Exemplare umfassenden Sammlung ausgestellt. Dazu gehören Originalgitarren, T-Shirts, Schallplatten, Mikrofone, Schals oder sonstige Erinnerungsstücke von weltweit bekannten Musikern. Darüber hinaus sind viele Eingänge und viele Innenräume von einem rosafarbenen Cadillac geprägt.

Bei eingefleischten Fans, machen sich 40 Jahre Hard Rock Cafe in umfangreichen Sammlungen bemerkbar, die beispielsweise aus Pins der jeweiligen Cafés bestehen. Besonders die mit dem Namen der Stadt bedruckten Shirts erfreuen sich großer Beliebtheit, da diese tatsächlich nur vor Ort erhältlich sind und beweisen, dass der Träger auch dort gewesen ist.

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Musik aus der Cloud

Jederzeit und an jedem Ort die Lieblingsmusik hören. Bisher brauchte es dafür freien Speicher auf dem Handy, dem Notebook oder Mp3-Player. Neuerdings jedoch werben erste Anbieter mit dem Streamen von Musik aus der Cloud. Cloud steht für Wolke. Damit ist ein bestimmter Teil des Internets gemeint, der durch Server Rechnerkapazitäten freigegeben wird. Diese Kapazitäten können mit Musiktiteln verschiedenster Interpreten belegt werden. Amazon hat mit Cloud Drive auf dem amerikanischen Markt seine ersten Gehversuche mit Musik aus der Cloud gewagt. Die Anmeldung bei Cloud Drive erfolgt über den Amazon Account. Anschließend werden Ihnen die ersten 5 GB zur Verfügung gestellt. Genug Speicher um Daten jeglicher Art hochzuladen oder die bei Amazon gekaufte Musik über Cloud Drive zu streamen. So haben Sie Ihre Lieblingsstücke immer bei sich – auf jedem Handy und auf jedem Rechner mit Internetanschluss. Der Speicher ist zudem auf 1 TB erweiterbar. Durch jede bei Amazon gekaufte CD erweitert sich Ihr Cloud-Speicher um 20 GB.

Doch auch Google verliert auf diesem Sektor keine Zeit. Anders als bei Amazons Cloud Player gibt es bei Google Music keinen Shop, aber dafür wird der Dienst kostenlos sein. Google stellt dafür eigene Server mit 20 GB pro Nutzer – Platz für bis zu 20 000 Titel. Eigene Titel können problemlos hochgeladen und via Internet auf dem PC oder den Android-basierenden Handys abgespielt werden.

Demnächst stellt sich noch ein dritter Anbieter der Herausforderung Musik aus der Cloud zu ermöglichen. Apples icloud steht bereits in den Startlöchern. In Zusammenarbeit mit iTunes wird Sie ein riesiges Angebot mit Musiktiteln aus aller Welt erwarten. Wer bereits mehrere Apple-Produkte besitzt wird von iCloud zusätzlich begeistert sein. Eine Synchronisation über Kabel oder Bluetooth wird mit Apple iCloud nicht mehr notwendig sein. Ganz einfach werden Sie Ihre Musikdateien dann in die Cloud laden und an Ihrem iPad, iPhone oder Mac anhören können. Das Ganze in bester Qualität. Natürlich wird die Musik aus der Cloud nicht das Einzige sein, was Apple mit seiner neuesten Innovation möglich macht. Auch Videos und Bilder können dann in der Datenwolke gespeichert werden. Wo immer Sie dann Ihre Musik oder Videos von Ihren Liebsten anhören oder ansehen möchten – iCloud macht es für Sie möglich.

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Geschichte des Hurricane Festivals

Vom 17. bis 19. Juno 2011 wird es wieder eines der beliebten und weithin bekannten Hurricane Festivals auf dem Eichenring bei Scheeßel geben. Bands wie Incubus oder Frittenbude – um nur zwei aus dem reichhaltigen Programm zu nennen – werden dieses Jahr hier erwartet.

Die Geschichte des Hurricane Festivals startete wie ein Albatros. Das erste „Rock Festival in Scheeßel“ wurde im September 1973 gegeben. Chicago, Wishbone Ash, Osibisa, Manfred Mann, Lou Reed, Ten Years After, … es war absolute Starbesetzung seinerzeit. Die Fans waren schmutzig, aber begeistert. Die desaströsen hygienischen Bedingungen ließen allerdings ein kategorisches „Nie wieder!“ in der umliegenden Bevölkerung erschallen.

Vier Jahre später, also 1977, überwogen die positiven Eindrücke, ein neues Event sollte starten. Das Programm war fantastisch. Bands wie Colosseum und Golden Earring waren geladen und kamen auch. Andere, wie die Rolling Stones waren zwar angekündigt, aber nicht geladen worden. Sie hörten in der Presse davon, sahen jedoch nicht ein, dort ungefragt aufzuspielen. Die Bühne blieb nach den ersten Auftritten leer. Dass die enttäuschte und verprellte Menge von Fans sich mit einem Großbrand Luft verschaffte, ist legendär. Franz K. hat dem Geschehen mit dem Song „Rock in Scheeßel“ ein akustisches Denkmal gesetzt.

„Nie wieder Scheeßel“ war nun auch der Hall in der Presse. 1992 begann man sachte mit einer „familientauglichen“ Veranstaltung, die mit Bühnengrößen wie Die Wildecker Herzbuben, Klaus und Klaus und Torfrock allerdings keinen Eingang in die Hurricane-Annalen finden konnte. Doch sie bereitete wohl den Boden für das, was seit 1997 zur jährlichen Tradition der Region gehört. Hier beginnt die Geschichte des Hurricane Festivals, wie es inzwischen weltweite Berühmtheit erlangt hat. Die Veranstaltung ging samstags bis sonntags. Seit 2003 beginnt das Festival schon freitags. Bis 2004 hatte VIVA Exklusivrechte für Bildübertragungen. MTV und ARTE berichteten ebenfalls regelmäßig.

Für 2011 haben VIVA und ZDF.kultur die Ausstrahlung zugesichert.

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