14. Feb, 2008
Das Fotografieren macht wieder richtig Spaß. Was war das doch umständlich mit den alten Fotoapparaten. Film kaufen, einlegen, Fotos machen, immer schön drauf achten, dass noch genug Fotos frei waren, nach 36 Fotos war dann aber Schluß. Film zurückspulen, rausnehmen und zum Entwickeln bringen. Wenn die Fotos dann nichts geworden waren, hatte man einfach Pech gehabt und nicht nur Zeit und Geld waren weg, auch so manch schöne Erinnerung war unrettbar verloren.
So schön einfach fotografieren mit einer Digitalkamera heute auch ist, es gibt doch immer noch einiges beim Kauf zu beachten.
Der Vorteil ist zweifelsfrei, dass ich heute kaum noch darauf achten muss, wann der „Film“ voll ist. Ich habe in meiner Digitalkamera einen Speicherchip mit 1 GB Speicher. Bei Einstellung guter Bildqualität mit 2304×1728 Pixeln, was ca. 4 Megapixeln entspricht, kann ich 1.031 Fotos machen, erhöhe ich die Pixelzahl, sind es immerhin auch noch rund 500 Fotos. Da macht es Spaß, einfach mal drauflos zu fotografieren und später das beste Foto auszuwählen, die anderen Fotos kann man ja löschen. Eine Kaufentscheidung wird einem nicht leicht gemacht. Wem eine hohe Pixelzahl imponiert und meint, eine Auflösung von
10 Megapixeln mache gleich eine gute Kamera, könnte später enttäuscht werden, denn man sollte auf alle Fälle darauf achten, wie viel optischer Zoom außer dem digitalen Zoom noch geboten wird. Auch die Stärke des Blitzes kann entscheidend sein. Ich musste leider schon mehrmals die Erfahrung machen, dass überwiegend bei Kameras im unteren Preissegment der Blitz für Raumaufnahmen nicht ausreichte. Vorne wurde der Raum noch ausgeleuchtet, dahinter war dann dunkle Leere. Sehr unangenehm. Da es noch eine ganze Menge technischer Raffinessen gibt, die sich meistens im Preis der Kamera niederschlagen, sollte man vor dem Kauf etwas Zeit investieren, um sich zu informieren. Das lohnt immer.
8. Feb, 2008
Ich war weder ein Filmfreak noch habe ich Dias geschossen. Das war mir alles viel zu umständlich. Heute bereue ich es ein wenig, nur Fotos geknipst zu haben, anstatt ein paar Filme zu drehen. Zwei meiner Freunde hatten damals eine Schmalfilmkamera, die sie bei besonderen Anlässen einsetzten. Das musste man aber als richtiges Hobby betreiben. Wenn mein Film voll war, brachte ich die Fotos zum entwickeln und konnte sie nach kurzer Zeit abholen. Beim Filmen war schon wesentlich mehr Arbeit angesagt. Die Filme mussten geschnitten werden, was sehr mühevoll aussah und wollte man sie sich ansehen, war das nicht so einfach wie bei mir, ich holte das Fotoalbum und dann wurden Fotos angesehen. Beim Filme ansehen musste zuerst eine Leinwand aufgebaut werden, dann wurde der Projektor aufgebaut und genau auf die Leinwand eingestellt, danach der Film eingelegt, das Zimmer etwas verdunkelt und dann setzte sich der Projektor laut ratternd in Bewegung und der Film lief ab, zwar in Farbe aber als Stummfilm. Mir war das alles viel zu umständlich.
Irgendwann war dann das Zeitalter der Schmalfilmkameras und der Filmprojektoren zu ende und die Neuzeit hielt Einzug in Form von Videokameras. Die ersten ihrer Sorte waren im Vergleich zu heute noch riesig und unhandlich, aber sie nahmen den Film auf einer Kassette auf und der Film konnte sofort angesehen werden. Mit den Jahren entwickelte sich auch diese Technik weiter, die Kameras und auch die Kassetten wurden kleiner und handlicher und die analogen Geräte wurden von digital aufnehmenden Geräten abgelöst und wer ganz weg möchte von den Kassetten, der nimmt heute einen Festplatten-Camcorder.
Und was fangen meine Freunde jetzt mit den alten Schmalfilmen an, wenn der Projektor seinen Geist aufgegeben hat? Das ist ein ganz anderes Thema.
4. Feb, 2008
Seit meiner Schulzeit hatte ich ein großes Hobby, das Fotografieren. Angefangen hatte alles in meiner Schule. Dort wurde zweimal die Woche jeweils nach dem Unterricht ein freiwilliger Kurs angeboten, bei dem man alles rund um das Foto lernen konnte. Ich war so beigeistert davon, dass ich damals beschloss Fotograf zu werden und mir meine eigene Dunkelkammer zuzulegen. Natürlich kam alles anders und ich ergriff später einen anderen Beruf, aber meine Leidenschaft für die Fotokamera und das Fotografieren blieb. Als ich genug Geld zusammen hatte kaufte ich mir eine Spiegelreflexkamera und machte bei jeder sich bietenden Gelegenheit Bilder. Bei Wanderungen in der Natur, bei Familienfesten oder auch künstlerische. Da ich aber keine eigene Dunkelkammer hatte, musste ich die entwickelten Filme immer in Fotolabore geben und war immer gespannt, ob sie etwas geworden waren. Manchmal waren sie schlecht belichtet oder verwackelt. Irgendwann kam dann die erste elektronische Digitalkamera auf den Markt. Anfangs ignorierte ich diese neue Technik, weil einerseits der Preis noch nicht interessant war und andererseits hatte ich noch keinen Computer, um die Bilder hinterher weiter zu bearbeiten. Außerdem konnte ich mit den ganzen Begriffen wie Megapixel nicht viel anfangen, denn ich war noch immer sehr an meine alte, aber immer noch gute Spiegelreflexkamera gewöhnt. Monatelang vergaß ich auch dieses Thema, bis ich meinen Freund traf. Während wir uns so über dieses und jenes unterhielten, erzählte er mir, dass er sich jetzt eine Digitalkamera gekauft hatte. Sofort wurde ich hellhörig, denn nun interessierte mich diese Stück Technik doch immer mehr. Mein Freund zählte die Vorteile dieser Kamera auf, man konnte jetzt auf einem Monitor jedes Bild, das man gemacht hatte sofort ansehen und wenn es nichts geworden war sofort wieder löschen.
Alles bei der Digitalkamera funktionierte vollautomatisch, man brauchte eigentlich nur die Bildauflösung vorher einstellen. Und man konnte sie an jeden Computer anschließen, denn eine Bildbearbeitungs-Software war auch noch mit dabei. Mit dieser Kamera könne fast jeder umgehen, meinte mein Freund und überzeugte mich schließlich, mir auch so eine zu kaufen. Tags darauf besorgte ich mir eine kompakte Digitalkamera mit einer Maximalauflösung von 5 Megapixeln und einem großen 7,5 cm LCD-Monitor.
Meine Bilder bearbeite ich heute am Computer selber und drucke sie danach aus und meine Spiegelreflexkamera habe ich eingemottet.
3. Dez, 2007
Mit Sicherheit ist ein Foto, eingefasst in einem Bilderrahmen aus Holz oder Metall, immer noch eines der persönlichsten Geschenke. Früher viel die Auswahl des richtigen Motivs allerdings viel leichter. In Zeiten von Elektronik und digitaler Medien ist das Ganze schon nicht mehr so einfach. Welches der über einhundert Fotos auf der digitalen Kamera soll in den Druck und dann in den Rahmen? Damit diese Situation in Zukunft einfacher zu meistern ist, hat sich die Firma Philips jetzt eine zeitgemäße Lösung ausgedacht und auf den Markt gebracht. Der digitale Bilderrahmen. Damit sind die Zeiten, in denen man sich digitale Fotos nur auf dem PC oder direkt auf der Kamera anschauen konnte, endgültig vorbei. Der Philips Photo Frame bietet eine 9-Zoll (22,8 cm) große Diagonale und ist im Grunde nichts anderes als ein hoch auflösender LCD-Bildschirm, der einige Zusatzfunktionen mitbringt, sodass er ganz ohne PC gesteuert werden kann. Die Bedienung ist sehr benutzerfreundlich, man braucht nur die Speicherkarte aus der Kamera zu nehmen und in den Philips Photo Frame zu stecken und schon kannst losgehen. Bis zu 150 verschiedene Bilder kann der digitale Bilderrahmen speichern und verarbeiten. Diese können dann über verschieden Anzeigemodi, z.B. als klassisches Standbild oder als Diashow, angezeigt werden. Auch über das Design ihres Photo Frames haben sich die Menschen bei Philips Gedanken gemacht. Denn digitalen Bilderrahmen gibt es entweder klassisch in Holz- oder Metalloptik oder als moderne Variante mit vier austauschbaren Rahmenfarben in Rot, Schwarz, Silber und Weiß. Obwohl er mit einem Preis von knapp unter 300 Euro recht teuer ist, ist der Philips Photo Frame insgesamt ein schönes Geschenk, nicht nur zu Weihnachten.