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LCD-Fernsehgeräte

Unser Fernseher ist auch nicht mehr der Neueste und vor allem nimmt er viel Platz weg. Eigentlich sind wir etwas konsum-muffelig, was noch funktioniert, wird auch nicht ausgetauscht. Sehe ich die neuen LCD-Fernseher mit ihrem flachen Bildschirm, dann bin ich schon fast gewillt, diesen Grundsatz über den Haufen zu werfen. In den Elektronikabteilungen der Supermärkte kann man sie jetzt überall flimmern sehen. Flimmern? Das war früher mal, die LCD-Geräte haben ein hervorragend scharfes und flimmerfreies Bild. Das liegt daran, dass das „Liquid Crystal Display (LCD)“ das Bild nicht zeilenweise durch die Transistoren aufgebaut wird, sondern gleichzeitig. Technisch sieht das so aus, dass die Flüssigkristalle des LCD durch Anlegen einer Spannung in ihrer Ausrichtung verändert werden, so dass sie entweder Licht durchlassen oder das Licht reflektieren.
Von Händlerseite werden die LCD-Geräte in höchsten Tönen gelobt und sie werden auch gern gekauft. Das liegt wohl daran, dass die neuen Bildschirme eine hohe Auflösung haben, durch Schärfe und Kontrast glänzen und dass man mit ihnen das künftige hochauflösende Digital-fernsehen (HDTV) sehen kann. Beim Kauf sollte man aber darauf achten, dass der Fernseher mit dem Zusatz „HD-ready“ versehen ist, denn nur diese LCD-Geräte können HDTV darstellen, also die herkömmlichen Signale umrechnen. Bessere aber damit auch teurere Geräte haben noch einen höheren Standard, nämlich „Full-HD-fähig“. Erst bei diesen Geräten kann mach sicher sein, dass auch die volle HDTV-Qualität geboten wird.
Da das Bild für sich allein aber nicht alles ist, sollte man auch auf die Tonqualität achten. Auch die unterschiedliche Ausstattung hinsichtlich der Tontechnik macht sich natürlich im Preis bemerkbar, Surround-Sound ist eben nicht zum Nulltarif zu bekommen.
Gute Bildqualität, gepaart mit gutem Sound, sollte dann auch einige Euro wert sein.

Mein alter Röhren-Fernseher

Er ist groß, Raum einnehmend und mittlerweile ein wenig altmodisch –aber er läuft wie eh und je, außer einer kleinen, unbedeutenden Reparatur. Von Freunden und Bekannten, die es ja nur gut meinen, bekomme ich schon mal so kleine Hinweise, dass ich bildschirmmässig nicht mehr auf dem neuesten Stand bin. „Andere fahren schon Auto und du fährst noch Trecker“ sollte aber keine Anspielung auf meinen kleinen Traktor sein, sondern wollte wohl sagen, dass ich mich so langsam von meinem alten Röhren-Fernseher verabschieden soll. Als Hobby-Landwirt machte ich mich natürlich vorher schlau –der Ausdruck „Bauernschläue“ meint wohl etwas anderes- und musste feststellen, dass es wirklich atemberaubende Alternativen zu meiner alten Röhre gibt. Aber die Preise! LCD- und Plasmafernseher scheinen etwas ganz tolles zu sein, die Preise schrecken mich aber eher ab. Ganz hinten anstehen möchte ich aber doch nicht, denn die Aussicht auf das angekündigte HDTV (High Definition Television), auf gut deutsch „hochauflösendes Fernsehen“ genannt, lässt mich doch zweifeln, ob ich nicht zu einem anderen Gerät wechsle.
Aber es gibt Licht am Horizont, die alte Braun’sche Röhre scheint doch nicht vom Markt zu verschwinden. Wenn ich also einen Röhrenfernseher mit „HD-ready“ für den halben Preis eines LCD- oder Plasmafernsehers bekommen kann, dann soll es mir recht sein.
Bei eigener Durchsicht des Angebotes fiel mir eine neue Bezeichnung auf. „HD-ready“ und „Full-HD-fähig“ hatte ich bei den LCD- und Plasmageräten gesehen. Bei den Röhrengeräten entdeckte ich die Bezeichnung „HD-prepared“, was mir als nicht so gut vorkam, wurde aber von fachkundigem Personal beruhigt, dass die Geräte genauso gut seien wie die Neuen mit ihren Flachbildschirmen.
Nun, entschieden habe ich mich noch nicht, „gut Ding will Weile haben“, wie man so schön sagt.

Das neue Fernsehgerät

Irgendwann war es doch soweit, mein heißgeliebter Fernseher versagte allmählich seinen Dienst. Ständig ging irgendein anderes Bauteil kaputt und der Fernsehtechniker, den ich ständig zur Reparatur rufen musste, war öfter bei mir zu Hause, als in seiner eigenen Werkstatt. So konnte es nicht weitergehen. Auch meine Frau war der Meinung, dass weitere Reparaturen nur unnötiges Geld verschlingen würden, also beschlossen wir uns einen neuen Fernseher zu kaufen. Schließlich war unser altes Gerät schon an die neun Jahre alt und auch nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. So fuhren wir zu einem großen Elektronik-Fachmarkt um uns dort einmal umzusehen und uns beraten zu lassen. In diesem Markt gab es eine riesige Fachabteilung mit den verschiedensten Modellen, in allen Größen, Farben und natürlich auch in allen Preisklassen. Was mir aber besonders auffiel war, dass es so gut wie keine Fernseher mit der guten alten Röhrentechnik mehr gab. Lediglich zwei Modelle waren davon noch vorrätig, hatten aber nicht die Größe die ich suchte. Schließlich fanden wir einen Verkäufer, der uns erklärte, dass die Röhrentechnik langsam ausgedient hatte. Es gab jetzt Fernseher mit digitaler LCD- und Plasmatechnik. Diese Geräte hatten auch noch den Vorteil, dass sie wesentlich schmaler waren (so schmal, das man sie leicht an die Wand hängen konnte) und auch die Bildauflösung besser, schärfer und konturenreicher war, als bei jedem veralteten Röhrengerät. Auch wurden uns die Unterschiede zwischen LCD und Plasma erklärt, dass man die Bildgröße nun in Zoll misst und welche Anschlüsse die Geräte haben, wie zum Beispiel HDMI, Komponentenausgang usw. um das Bild optimal zur Geltung zu bringen.
Wir entschieden uns dann für einen LCD-Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 81cm und kauften auch gleich noch einen neuen digitalen Fernsehreceiver dazu mit HDMI –Anschluss, damit wir die neue Bildqualität des Fernsehgerätes auch voll ausnutzen konnten.

Plasma-Fernseher

Unser Fernseher hat schon einige Jahre auf dem Buckel, aber er funktioniert noch. Längst ist die Technik schon einige Generationen weiter, aber wir blieben bisher standhaft und haben unsere alte Kiste behalten. Der Ausdruck „Kiste“ kommt nicht von ungefähr. Der Fernseher besteht aus einem Oberteil mit der eigentlichen Technik und einer großvolumigen Bildröhre und einem unteren Teil mit zwei Fächern, in die man Zusatzgeräte wie z.B. einen Video-rekorder stellen kann und in denen die beiden Stereolautsprecher untergebracht sind. Die Fächer sind mit einer Klappe verschlossen, die wie der Fernseher in schwarz gehalten ist.
So steht er also da in seiner Ecke, groß und gewaltig und für kleine Kinder wahrscheinlich riesig und furchteinflößend.
Vielleicht sollten wir uns nun doch langsam –nur nichts überstürzen- von dem Riesenteil trennen. Die Entscheidung fällt nicht leicht, denn in den Fachgeschäften und –abteilungen der Supermärkte strahlen Plasmafernseher mit LCD-Geräten um die Wette.
Ich stehe vor einem Plasmafernseher. Er ist flach, superflach sogar und sie haben ihn an die Wand gehängt. Da sieht er aus wie ein sprechendes Bild, das keinerlei Verzerrungen zeigt. Auch die kräftigen Farben und die tollen Kontraste überzeugen mich.
Da Plasma- und LCD-Fernseher nicht weit auseinander stehen, gehe ich hin und her, was wohl alles sehr unschlüssig aussieht, denn unvermittelt habe ich einen Verkäufer neben mir stehen, der auf mich einredet. Ich will nicht unhöflich sein, am liebsten würde ich sagen: „Halt doch mal das Maul, ich habe selbst Augen im Kopf.“ Aber so ganz ungelegen kommt er mir nicht, denn schließlich sieht man nicht alles. Wie ist es mit dem Stromverbrauch? Der ist relativ hoch, LCD-Geräte sind da günstiger, auch die Wärmeentwicklung ist höher als beim LCD-Gerät. Aber diese Farben! Da punktet der Plasmafernseher dann wieder, denn aus allen Blickwickeln gesehen überzeugt er, auch Nachzieheffekte kann ich kaum feststellen. Und dann der riesige Bildschirm, da scheint der Plasmafernseher unübertroffen zu sein. Und der Preis? Na ja, behalten wir den Alten ruhig noch eine Weile.

Blue-Ray oder HD-DVD, wer macht das Rennen

Die Zeiten in den die VHS-Cassetten und –Rekorder die Wohnzimmern bereichert haben sind schon lange vorüber, die DVD nahm ihrem Platz und mittlerweile dürfte so ziemlich jeder einen DVD-Player besitzen. Aber wer weis wie lange das noch so sein wird. Denn dieses Jahr treten zwei neue Player auf den Markt und machen sich daran die DVD zu verdrängen. Die Rede ist von Blue-Ray und HD-DVD. Für die beiden brandneuen Formate wird es in diesem Jahr erstmals Abspielgeräte von Panasonic (Blue-Ray) und Toshiba (HD-DVD) zu kaufen geben. Nur welches soll man kaufen? Leider ist es nicht egal, denn beide Formate sind völlig inkompatibel zu einander und unterscheiden sich bis dato nur in Details, was die Vermutung bestärkt, dass sich langfristig nur eines der beiden Formate durchsetzen wird. Erinnert wir uns einmal an die 80er, damals traten VHS und Beta gegeneinander an. Und obwohl das Beta-Format einige Vorteile gegenüber von VHS zu bieten hatte (zum Beispiel in der Bandbreite), machte das Video Home System (VHS) am Ende das Rennen, weil es seinem Hersteller JVC gelungen war die meisten Partner für sich zu gewinnen. Somit ist die Schlacht im Markt für Elektronik und die Suche nach potentiellen verbündeten eröffnet. Um beide Konkurrenten hat sich eine Reihe von großen und renommierten Konzernen geschart. Im Blu-ray-Lager, das Sony anführt, finden sich zum Beispiel Pioneer, Philips, Samsung und Apple. Die HD-DVD unterstützen unter anderem Toshiba, NEC, Microsoft und IBM. Damit sind beide Lager sehr gut aufgestellt und es ist zurzeit nicht absehbar welches Format sich am Ende durchsetzen wird.

Welcher darf´s denn sein?

Wer sich heute mit der Frage nach dem Kauf eines neuen Fernsehgerätes trägt, hat es gar nicht so leicht mit der Entscheidung. Neben den vielen Herstellern, Marken und Preislagen muss man sich zunächst einmal über die verwendete Technologie Gedanken machen. Früher war das einfach, die Wahl fiel auf Röhrenfernseher, die einzige Technologie die verfügbar war. Heute kommen Plasma-, LCD- und Laser-TV, obwohl letzteres noch in den Kinderschuhen steckt und lediglich Prototypen vorgestellt wurden, dazu und alle haben ihre Vor- und Nachteile. Die Wahl dürfte also gar nicht leicht sein. Nehmen wir zunächst einmal das älteste, hier vorgestellte Stück Elektronik, den Röhrenfernseher. Der Klassiker unter den Mattscheiben wird nach wie vor verkauft, weil er gegenüber den moderneren Technologien einige nicht von der Hand zu weisende Vorteile zu bieten hat. Zum einen handelt es sich hierbei um eine ausgereifte Technologie ohne Macken. Röhrenfernseher werden bereits seid über 50 Jahren hergestellt und sind heute so günstig wie nie. Trotz allem haben sie auch Nachteile. Röhrenfernseher brauchen enorm viel Platz, sie sind schwer und ihre Bildschirmdiagonale ist begrenzt. Zudem verfügen sie lediglich über eine Auflösung von maximal 800×600 Pixeln und sind daher für moderne Fernsehformate, wie HDTV ungeeignet. Eine andere Fernsehtechnologie stellt der Plasma-TV dar. Dieser ist sehr wohl in der Lage höher Bildschirmauflösungen zu fahren und kann damit HDTV-Programme wiedergeben. Die Farbtiefe eines Plasma-TVs ist nahezu eben so gut, wie bei einem Röhrenfernseher und das bei einer Breite von nur wenigen Zentimetern. Plasma sind wesentlich teurer und haben den Nachteil, dass Einbrenneffekte auftreten können. Dies kann bei einem LCD-Fernseher nicht passieren. LCD-Geräte sind ähnlich flach wie Plasma-TVs und liegen mittlerweile in der glichen Preislage. Leider haben diese Geräte den Nachteil, dass sie Farben und Schwarz nicht so brillant darstellen können, wie Röhrenfernseher und Plasma-TVs. Auch die Kontrastwerte lassen bei LCD-Geräten noch immer zu wünschen übrig.